Samstag, 31. August 2013
Schmerz (2011)
Sie lächelt mich jeden Tag an und die
Stimmen in meinem Kopf drängen mich immer wieder dazu. Den
seelischen Schmerz in Körperlichen umzuwandeln. „Mach es, Narben
hast du eh genug“, sagt sie täglich. „Wunden verschwinden
wieder, Narben verblassen.“ Hässlich bin ich auch so, dann
wenigstens einzigartig. „Was ist, wenn jemand die Wunden oder
Narben sieht? Was mache ich in Sport am Freitag?“, frage ich mich
immer wieder und hasse mich für meine Dummheit. Mach es doch an
Stellen, die du verdecken kannst.
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