Donnerstag, 27. November 2014

Etwas

Der Käfig wird kleiner
oder wird es nur größer?
Das etwas dadrinnen,
erst war es ganz klein,
doch nach kurzer Zeit
wuchs es heran.

Es bedrängte mich immer,
wollte mich alleine,
ließ mich nicht mehr los
und wuchs immer weiter.
Und dann diese Schlinge
um mich herum
es hält mich ganz fest
ist immer bei mir.

Versuch ich auszubrechen
zieht die Schlinge sich zu
sie wird wieder enger
und das Etwas wird stärker.

Es steht hinter mir,
bestärkt mich so oft,
doch enttäusche ich es
zeigt es mir deutlich
wie stark es doch ist
und wie schwach ich bin.

Dann lässt es mich fallen
und tritt auf mich ein.
Ich bettel um Gnade,
die Schlinge wird fester,
das Etwas,
es siegt.

Der Schmetterling

Prachtvoller Schmetterling,
anmutig und fein,
flog in ein Gewitter rein.

Gestutzte Flügel,
kann nicht mehr fliegen,
blieb einfach am Boden liegen.

Robbte vorwärts,
kam kaum voran
und damit fing das Unglück an.

Leichte Beute,
kann sich nicht wehren
und will doch noch so gerne lernen.

Prachtvoller Schmetterling,
anmutig und fein,
flog in ein Gewitter rein.

Gefressen von
anderen Wesen,
er hatte es verdient zu leben.

Die Raupe

Aus einem Ei
kam eine Larve.
Fraß bis sie
fetter wurde.
Glücklich lebte sie,
doch dann.
Die Haut sie
wurde ihr zu klein,
darunter kam,
ziemlich hässlich
eine Raupe
jetzt hervor.
Sie lebte weiter,
war meist traurig,
sie mochte nichts,
was an ihr war.
Und eines Tages,
sie war am Ende,
sie wollte nicht
so weiterleben.
Verpuppte sich,
war ganz allein
und traurig, weil
sie hässlich war.
Nach langer Zeit
kam dann endlich
aus der Puppe
etwas hervor.
Die fette Raupe,
die sich so hasste,
die gabs nicht mehr,
jetzt war sie fort.
Stattdessen kam
ein Schmetterling,
der leicht und frei
vondannen flog.
Jetzt war sie frei,
war wieder glücklich,
denn sie war frei
und nicht mehr hässlich.

Montag, 9. September 2013

I'm fine, just look into my face.
I smile, i laugh every day of my life.
But then I break down, alone, inside my room.
I'm crying, but nobody cares.
I lay in my bed, tears roll over my face.
In my hand is a blade, blood's dripping from my arm.
My stomach screams, it's empty at all.
No calories, just water today.
I'm screaming, silently, but nobody hears.
You just see the happy-me, when you look.
Just look at my body, it's skinny, it has scars.
Look into my eyes, they're empty and sad.
Look, my smile is fake, I'm broken.
Everybody's here but nobody's around.
I lie alone, I hear you shout, you're discussing in the hall.
My room is locked, I don't want to see you.
Your little girl becomes a psycho.
Your perfect world isn't perfect though.
I don't want your life be as bad as mine.
I don't want to make more problems.
I will go away soon.
The blade is right here in my hand.
Goodbye.

Samstag, 31. August 2013

Das falsche Lachen (2012; Januar)

Wann merkt ihr dass mein Lachen nicht echt ist?
Wer wird der Erste sein?
Mein Leben ist ein totaler Mist, ich bin einsam und allein.
Meine Maske leg ich selten nieder,
nur wenn ich alleine bin.
ihr macht mich eh alle nur runter,
wenn ich, ich selber bin.
Ich möchte nur einmal fröhlich sein,
wie früher als kleines Kind.
Nur ein Tag ohne Wut und Einsamkeit,
so sein wie ich wirklich bin.
Ich will euch alle gar nicht kennen,
meine Eltern austauschen-
Nur ein, zwei Leute könnte ich,
in der zweiten Welt gebrauchen.
Die Frage ist wann merkt ihr sie,
meine täglich' Maske
Mein zweites ich, das ich nicht bin
und auch nie sein werde.

2012; Januar

If I win the contest, the whole world would know me.
If the whole world knows me, I would be a real star.
If I were a real star, I would know other stars.
If I'd know other stars, my friends would be jealous.
If my friends were jealous, we wouldn't be friends anymore.
If we weren't friends anymore, I would be sad.
If I would be sad, I coulnd't be so good anymore.
If I won't be so good anymore, the world would forgot me.
If the world would forget me, I wouldn't be a star anymore.
If I wasn't a star anymore, I would be alone.

Ein Schnitt (2012; Januar)

Ein Schnitt,
es tropft,
rote Schlieren,
auf dem Arm.
Ein Schnitt,
Erlösung,
Gedanken weg,
für kurze Zeit.
Ein Schnitt,
er heilt,
Schrift bleibt,
in der Haut.
Ein Schnitt,
für immer,
Erinnerungen,
auf dem Arm.