Die Stimme in mir,
sie kommt immer wieder.
Ich will sie nicht hier,
bitte nicht schonwieder.
Warum tut sie das?
Kann sie nicht verschwinden?
Sie befiehlt mir etwas,
was ich nicht will.
Mir schwindet die Kraft,
ich kann nicht mehr kämpfen.
Es rinnt der Lebenssaft,
aus meinen kaputten Armen.
Sie bestimmt über mich,
ich will das nicht mehr.
Ich bin keine Puppe,
nicht ferngesteuert.
Sie kehrt trotzdem zurück,
kommt in meine Träume.
Lässt mich nicht los,
terrorisiert mich von neuem.
Und wieder der Schmerz,
er lässt mich vergessen.
Doch kaum ist er weg,
beginnt es von neuem.
Für viele unverständlich,
für andere Alltag.
Traurige Routine,
für jeden von uns.
Man sieht es für immer,
kann es nie vergessen.
Wir werden erinnert,
jeden einzelnen Tag.
Narben, Fragen,
Blicke, Gedanken,
Verspottung,
Was hilft das?
Gar nicht,
es schürt nur die Stimme.
Und er wird immer stärker,
der Drang es zu tun.
Schmerzen,
freiwillig,
von mir,
alleine.
Klingen, Blut
und viele Fragen.
Ohne jede Antwort,
jedenfalls nicht von mir.
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